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Energiegenossenschaft Odenwald präsentiert Ausstellung „Kulturhütte“ im Haus der Energie

Volles Haus bei der ersten Energiekonferenz im neuen Jahr, zu der die Energiegenossenschaft Odenwald eG (EGO) für Dienstag (26. Februar 2019) in den Festsaal im „Volksbank-Atrium“ am Haus der Energie eingeladen hatte. Was gibt es Neues bei der EGO, die in diesem Jahr auf ihr zehnjähriges Bestehen zurückblicken darf? Die EGO ist weiterhin als zuverlässiger und kompetenter Partner beim Thema energetisches Bauen gefragt. Die beiden Vorstände Christian Breunig und Thomas Mergenthaler berichteten vom frisch eingetroffenen Auftrag der Gemeinde Schaafheim, eine Kindertagesstätte zu errichten.

 Damit wird die Zahl der aus EGO-Hand entstandenen Kindertagesstätten in der Region auf fünf ansteigen. Zuletzt hat die AWO in Offenbach die EGO damit beauftragt, zusätzlich zum Kindergarten nebenan eine Grundschule, Sporthalle sowie eine Mensa zu bauen. Beim Thema Photovoltaik sind in diesem Jahr bereits zwei Dachbelegungen hinzugekommen und weitere befinden sich in der Prüfung, so Thomas Mergenthaler. Am vorgesehenen Windkraftstandort Würzberg, der bekanntlich am Rückzug der Stadt Michelstadt nicht umgesetzt werden konnte, sind inzwischen die Gestattungsverträge für den Projektverkauf abgeschlossen worden. Des Weiteren erfreut sich der Mix aus Strom und Gas, die „Odenwaldenergie“ (aktueller Preis 26,10 Cent/kwh plus 10 € mtl. brutto), großer Beliebtheit.

 Gespannt verfolgten die Besucher den Vortrag von Carsten Herbert, der als regionaler Partner der Hessischen Energie-Sparkation anschaulich die Möglichkeiten der energetischen Sanierung des Eigenheims vorstellte. „Vierzig Prozent des hessischen Energieverbrauchs entfallen auf die Gebäudeheizung“, machte er die häufigste Schwachstelle aus. Das politisch definierte Ziel sei das „10-Liter-Haus“ (Heizöl pro Quadratmeter im Jahr). Dazu sei etwa eine Halbierung der Heizkosten erforderlich, ohne weitere Einsparpotenziale durch Wärme- und Dachdämmung und Fensteraustausch zu vernachlässigen. Zur individuellen Orientierung habe sich der Energiepass Hessen bewährt. Hier wird die EGO als unabhängiger Berater tätig und übernimmt die verbleibenden Kosten von 37,50 Euro, sicherte Thomas Mergenthaler zu.

 Schließlich begrüßte Christian Breunig zwei weitere besondere Gäste des Abends, deren Initiative hin eine außergewöhnliche Ausstellung zu verdanken ist. Professor Kerstin Schultz von der Hochschule Darmstadt und Professor Dr. Julius Niederwöhrmeier von der Hochschule Mainz haben im vergangenen Sommer in einem Gemeinschaftsprojekt mit rund 50 Architektur-Studierenden Entwürfe für außergewöhnliche Wanderhütten erstellt, die den Odenwald bereichern könnten. Der Abend diente als Eröffnung der Ausstellung, die unter dem Titel „Kulturhütte“ knapp zwei Wochen lang im Haus der Energie besucht werden kann. „Das würde zu uns passen“, begrüßte Christian Breunig die Initiative, die über die Interessengemeinschaft Odenwald (IGO) aus Mittel des Europäischen Fonds für den ländlichen Raum gefördert wurde.

Jetzt seien Interessierte an einer konkreten Umsetzung gefragt, von denen Grundstücksbesitzer oder Landwirte profitieren könnten. Warum nicht entlang beliebter Wanderrouten Kulturhütten entstehen lassen, die die Frequentierung bekannter Anziehungspunkte wie das Felsenmeer bei Lautertal durch eine Übernachtungsmöglichkeit steigern könnte?, stellte Kerstin Schultz in den Raum. Entscheidendes Merkmal sei neben der Optik die Berücksichtigung des Naturschutzes und „der Aspekt der niederschwelligen Machbarkeit“. Charakteristisch ordnete sie die Modelle „der Einfachheit des entschleunigten Lebens“ zu.

Daten zur Ausstellung „Kulturhütte“

Die Ausstellung über Wanderhütten im Odenwald „Kulturhütte“ ist im Haus der Energie in Erbach (Helmholtz-Straße 1) im Festsaal des Volksbank-Atriums zu sehen. Gezeigt werden Pläne und Modelle von etwa 40 unterschiedlichen Entwürfen. Wie eine konkrete Umsetzung in das Odenwälder Landschaftsbild passen könnte, vermitteln Fotoaufnahmen von ähnlichen Wanderhütten, wie sie in Norwegen oder Dänemark gebaut wurden. Die Ausstellung ist bis einschließlich Montag, 11. März, von Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 17.30 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr geöffnet.

 

 

Im Festsaal im „Volksbank-Atrium“ der Energiegenossenschaft Odenwald eG begrüßten die Odenwälder Grünen beim diesjährigen Neujahrsempfang als Gastrednerin die europapolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Dr. Franziska Brantner (Heidelberg).

Eröffnet wurde der Neujahrsempfang im voll besetzten Festsaal mit der Ode an die Freude, dargeboten von einem jungen Odenwälder Cellisten.

Neben dem Sprecher der gastgebenden Erbacher GRÜNEN, Jürgen Müller, sprachen die Fraktionssprecherin der Kreistagsfraktion, Elisabeth Bühler-Kowarsch (Oberzent), der Landtagsabgeordnete Frank Diefenbach (Michelstadt) und die Bundestagsabgeordnete Daniela Wagner (Darmstadt) Grußworte.

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Franziska Brantner, MdB; Daniela Wagner, MdB, Sigrid Erfurth, Jörg Friedrich,
Frank DIefenbach, MdL, Alexandra Benz, Petra Neubert,
Elisabeth Bühler-Kowarsch, Horst Kowarsch und Lennart Steiner (von links nach rechts).

Rund 50 Architektur-Studierende der Hochschulen Mainz und Darmstadt haben sich im Sommer 2018 mit dem Thema Wanderhütte im Odenwald beschäftigt. Dem Bauen im ländlichen Raum war hierbei besondere Beachtung zu schenken. Die unterschiedlichen Entwürfe hinterfragen die Merkmale regionaler Architektur und thematisieren landschaftliche und örtliche Eigenarten. Die Einfachheit des entschleunigten Lebens in der Natur wird hierbei zum Entwurfsmotiv.

ausstellung kultur

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