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Quelle: ECHO-Online 10.4.2014

Griesheim geht bei der Entwicklung von Kindertagesstätten neue Wege. So wird die Energiegenossenschaft Odenwald im Gewerbegebiet für 2,5 Millionen Euro eine Einrichtung mit 36 U-3 und 25 Ü-3-Plätzen bauen, die von der Stadt 25 Jahre lang gemietet wird.


Griesheim geht bei der Entwicklung von Kindertagesstätten neue Wege. So wird die Energiegenossenschaft Odenwald im Gewerbegebiet für 2,5 Millionen Euro eine Einrichtung mit 36 U-3 und 25 Ü-3-Plätzen bauen, die von der Stadt 25 Jahre lang gemietet wird.

Obwohl die Stadt Griesheim zuletzt mit der Kindertagesstätte Rheinstraße (40 Plätze) und dem Teilumbau des Bürgerhauses St. Stephan (20) kräftig in die Krippenbetreuung investiert hat, ist die Nachfrage nach U-3-Plätzen weiterhin groß. „Wir haben eine Warteliste mit 60 Kindern“, sagt Bürgermeisterin Gabriele Winter (SPD). Das Stadtparlament hat sich jedoch vorgenommen, zur Erfüllung des Rechtsanspruches auf einen Betreuungsplatz 50 Prozent des U-3-Bedarfs zu decken.

Mit einer weiteren Einrichtung in der Raiffeisenstraße kommt die Kommune diesem Ziel sehr nahe. Verwirklicht wird dies durch die Kooperation der Stadt mit der Energiegenossenschaft Odenwald eG (EGO). Diese hat im Gewerbegebiet zwei Grundstücke gekauft. Dort entstehen zwei Gebäude für Betriebe aus der Region. „Die Hallen sind bereits komplett vermietet“, berichtet EGO-Vorstand Christian Breunig.

Zudem betritt die Stadt Neuland, indem sie sich eine Kindertagesstätte von der EGO errichten lässt, deren Trägerschaft sie übernehmen wird. Hierfür zahlt Griesheim 25 Jahre lang Miete.  „Wir stellen uns nicht schlechter, als wenn wir selbst gebaut hätten“, gibt sich die Bürgermeisterin überzeugt. Das Parlament hat dem Vertrag zugestimmt. Zum Jahresende soll das neue Haus in Betrieb gehen, spätestens aber in den ersten beiden Monaten 2015. Als „sportlichen Zeitplan“ bezeichnet dies der EGO-Vorstand.

Die Nutzungsvorgaben für Innen- und Außenbereiche erfolgten durch die Stadt in enger Anlehnung an das „Kinder- und Familienzentrum Rheinstraße“, das von der Stadt selbst gebaut wurde. Architekt ist hier wie dort das Büro Birli aus Griesheim.

Insgesamt werden 36 Plätze für die U-3-Betreuung und 25 Plätze für Ü-3-Betreuung geschaffen. Den Kindern stehen im Innenraum rund 700 Quadratmeter sowie im Außenbereich 1160 Quadratmeter zur Verfügung. 12,5 Stellen für Erzieherinnen sowie zwei Stellen in der Hauswirtschaft sind vorgesehen.

Im neuen EGO-Gewerbepark samt Kindertagesstätte sieht die Bürgermeisterin „eine Keimzelle, die eine ganze Menge an Entwicklungen ausstrahlen wird“. Das erhofft sich auch Christian Breunig, dessen Genossenschaft ein Büro am Standort in Griesheim eröffnen wird, um den direkten Kontakt zur Kundschaft zu pflegen. Weil auch Werksstudenten an Projekten mitarbeiten werden, werde „Campuscharakter“ im Gewerbegebiet Nord Einzug halten, in dem noch Platz für weitere innovative Unternehmen sei.

Griesheim und die Genossenschaft wollen jedenfalls die Kooperation weiter intensivieren. So wird für diese Projekte nach Abschluss aller Maßnahmen auch ein Klimaschutzbrief für Griesheimer Bürger aufgelegt, die sich anteilig an den Gesamtmaßnahmen der Energiegenossenschaft im Raum Griesheim gesondert beteiligen können.

Bei Unterzeichnung des Mietvertrages zeigten sich Winter und Breunig überzeugt, dass weitere Maßnahmen folgen können. Aktuell wird das Blockheizkraftwerk in der Kläranlage erneuert. Die EGO beteiligt sich an der energetischen Quartierssanierung in Griesheim. Zudem stammen zwei Solaranlagen auf Griesheimer Kindertagesstätten von ihr.

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