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Am Dienstag, den 13.07.2021 fand der Spatenstich für die neue Kita in Wald-Michelbach statt. Die Energiegenossenschaft Odenwald eG (EGO) errichtet eine schlüsselfertige Kita. Mit dem neuen Kindergarten werden 74 Plätze geschaffen, die in vier Gruppen eingegliedert werden und auch teilweise der U2-Betreuung gerecht werden. Der zentrale Standort im Ortskern wurde gewählt, da dort viele junge Familien wohnen und der Kindergarten fußläufig erreichbar ist. Getreu unserem Konzept wird die neue Kita wieder auf nachhaltige Bau- und Energieversorgung setzen. So bestehen die Wände des Neubaus zu großen Teilen aus Holz. Zudem werden vornehmend regionale Firmen mit den anfallenden Arbeiten beauftragt.
„Gerade in Pandemiezeiten sind kurze Wege wichtig und sinnvoll“, sagte Bürgermeister Weber. Diesen Ausführungen schließt sich die Energiegenossenschaft Odenwald eG (EGO) an und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Spatenstich Homepage

Am vergangenen Freitag, den 09.07.2021 konnte endlich wieder eine Veranstaltung im Festsaal im „Volksbank-Atrium“ im „Haus der Energie“ stattfinden.
Wir durften die Mitglieder der „Tafeln Erbach-Michelstadt“ zur Jahreshauptversammlung begrüßen.

Eine besondere Feier unter besonderen Umständen konnten wir dem Gymnasium Michelstadt bereits am Freitag, 25.6.2021 ermöglichen.
Hier fand die Abitur-Zeugnis-Übergabe im Außenbereich unterm Glasdach im „Volksbank-Atrium“ statt.

Tafel   Abi2021

Pandemiebedingt führte die Energiegenossenschaft Odenwald (EGO) mit Sitz in Erbach zum zweiten Mal hintereinander ihre Generalversammlung virtuell durch. „Die Sonne bringt es an den Tag“. Mit dieser philosophisch anmutenden Gewissheit hat am Mittwoch (30. Juni 2021) Thomas Mergenthaler vom Vorstand der EGO eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2020 gezogen. „Trotz der Corona Pandemie konnten wir unsere Projekte und Erträge weiter ausbauen“, führte er weiter aus. Daran habe auch das Coronavirus nichts ändern können. Einfluss genommen hat die Pandemie allerdings auf etliche Abläufe, darunter die Generalversammlung. Auch in diesem Jahr hat das höchste Organ rein virtuell getagt und seine Beschlüsse online gefasst.

Darunter fallen satzungsgemäß die Entlastungen von Vorstand und Aufsichtsrat (zu 99 beziehungsweise 100 %) und die Feststellung des Jahresabschlusses mit der Gewinnverwendung (92 %). Wie in den Vorjahren nehmen die 2828 Mitglieder (Stand 30.12.2020) am Erfolg der Genossenschaft mit einer Basisdividende von 1 % teil. Hinzu kommt eine erfolgsabhängige Dividende von einem halben Prozent. In einer weiteren Abstimmung votierten die Mitglieder bei nur zwei Neinstimmen für Satzungsänderungen, die detaillierte Regeln vorsehen für den Fall, dass auch in Zukunft Generalversammlungen auf elektronischem Weg durchgeführt werden müssen. Geleitet wurde die Versammlung vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Karl Heusel. In seiner Begrüßung drückte er die Hoffnung aus, dass in Zukunft wieder der persönliche Kontakt möglich sein werde und auch Mitgliederkonferenzen stattfinden können. Wie bereits im Vorjahr, nutzten viele der 82 zugeschalteten Mitglieder die Möglichkeit, ihre Fragen in einem Chat zu stellen und gleich beantwortet zu bekommen. Die letzte Abstimmung betraf die Wiederwahl von zwei Mitgliedern des Aufsichtsrats. Karl Heusel und Prof. Dr. Lothar Petry stellten sich für weitere drei Jahre zur Verfügung und erhielten mit jeweils 96 % einen deutlichen Vertrauensbeweis.

In seinem Prüfungsbericht bescheinigte Rüdiger Stecher vom Genossenschaftsverband (Neu-Isenburg) der EGO, „dass sie insgesamt sehr gut durch die Coronapandemie gekommen sei“. Dieser bezog sich auf den ausführlichen Finanzbericht, der von Christian Breunig vorgestellt wurde. „Mit der Beibehaltung einer Dividende von 1,5 % werde die EGO auch in dieser Sache ihrem Anspruch gerecht, die Anteilseigner nachhaltig am wirtschaftlichen Ergebnis teilhaben zu lassen“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Inklusive Gewinnvortrag aus dem Vorjahr betrug der Jahresüberschuss 772 000 Euro (2019: 594 000 Euro). Mit 46,0 Millionen lag die Bilanzsumme gering unter dem Wert des Vorjahres (48,0 Millionen). Mit 15,2 Millionen (15,0 Millionen) konnte das Eigenkapital wiederholt leicht aufgestockt werden. Die Umsatzerlöse lagen bei 5,2 Millionen Euro. Seit Gründung der EGO wurden über 1,33 Millionen Euro Ergebnisrücklagen gebildet.

Bekanntlich zählt der Betrieb von Photovoltaikanlagen zu den Kerngeschäften der EGO. Ihre Zahl ist im Berichtszeitraum auf 89 Anlagen gestiegen, stellte Thomas Mergenthaler vor. Die installierte Leistung liegt bei zirka 7,5 Megawatt. Pro Jahr werden darüber rund 8,5 Millionen Kilowattstunden erzeugt, was einer Versorgung von rund 2800 Haushalten entspricht. Zusätzlich zur Belegung eigener Gebäude bietet die Genossenschaft weiterhin an, Dachflächen ab einer Größe von 300 Quadratmetern zu pachten. In Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Projektentwickler ABO Wind Solar (Wiesbaden) sind zusätzliche Freiflächen in den Gemarkungen von Mossautal, Oberzent-Beerfelden und Reichelsheim in Planung.

Dass die EGO auch weit über die Grenzen des Odenwalds hinaus wahrgenommen und eine gewichtige Rolle spielt, stellte Christian Breunig kurz anhand folgender Information vor: Erst kürzlich, im Juni wurde der Vorstandsvorsitzende von den über 2800 bundesweiten Genossenschaften in den Aufsichtsrat sowie in die Prüfungskommission des Genossenschaftsverbands gewählt. Damit werde die EGO künftig im Genossenschaftswesen ihren Einfluss geltend machen können.

Neuigkeiten gibt es auch aus dem Geschäftsfeld „Soziale Infrastruktur“, auf dem die EGO in der Rolle als Dienstleister für Landkreise, Städte und Gemeinden auftritt. Von Vorteil im Sinne einer Planungssicherheit für beide Seiten erwiesen haben sich die langfristig abgeschlossenen Mietverträge mit Laufzeiten von 20 Jahren und mehr. Christian Breunig berichtete, dass im Februar nach nur viermonatiger Bauzeit eine Kindertagesstätte in Griesheim dazugekommen sei. Im laufenden Jahr stehen zwei weitere große Bauvorhaben an: Die EGO baut für die Gemeinde Wald-Michelbach eine viergruppige Kindertagesstätte. Hinzu kommt ein Neubau am Stammsitz der EGO, dem „Haus der Energie“ in Erbach. Geplant ist ein mehrgeschossiges Bürogebäude, das den Anforderungen einer KfW 40-Energieffizienz gerecht wird. Es soll einen zusätzlichen Raumbedarf des Odenwaldkreises decken.

Mit diesen auf langfristigen Erträgen ausgelegten Projekten verfolge die EGO auch im zwölften Jahr ihr von Beginn an definiertes Ziel, alle Geschäftsmodelle auf Nachhaltigkeit auszulegen - dies ganz im Sinne des Mottos „Zukunft gemeinsam gestalten“, so Christian Breunig abschließend.