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Mit diesem Bauvorhaben erweitert die EGO ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Odenwaldkreis, der bereits mehrere Abteilungen der Kreisverwaltung an diesen Standort ausgelagert hat. Wie EGO-Geschäftsführer Christian Breunig und der erste Kreisbeigeordnete Oliver Grobeis übereinstimmend betonten, handelt es sich dabei um die Fortsetzung und Intensivierung der Zusammenarbeit, die auf langfristig abgeschlossenen Mietverträgen basiert. Am Standort vertreten sind bereits Fachabteilungen im Bauwesen sowie der Eigenbetrieb Bau- und Immobilienmanagement Odenwaldkreis (BIMO); ebenfalls die Volkshochschule Odenwaldkreis.

Bei der feierlichen Grundsteinlegung für den Neubau am 24. September 2021 stellte Christian Breunig die Zielsetzungen der im Februar 2009 gegründeten Energiegenossenschaft vor. Auch mit diesem Neubau werde die EGO ihrem Slogan „Odenwälder investieren in den Odenwald“ gerecht und bleibe ihrem Leitbild „Zukunft gemeinsam gestalten“ treu. Zusätzlich unterstreiche der beabsichtigte Einzug der OREG das vertrauensvolle Verhältnis zur Kreisverwaltung, in dem Bestreben, Neubauten ausschließlich nach Kriterien einer ökologischen und nachhaltigen Bauweise durchzuführen. Das nun auf den Weg gebrachte Projekte markiere ferner ein positives Ergebnis längerer Verhandlungsgespräche mit dem Ziel, die Zusammenarbeit mit Kreis und OREG weiter auszubauen. Als weitere Säule kommt das Prinzip der Bürgerbeteiligung zum Tragen, dies über eine Mitgliedschaft bei der EGO, so Christian Breunig.

Auch OREG-Geschäftsführer Marius Schwabe betonte die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligen. Anschließend stellte er die Zeitkapsel vor und präsentierte die Unterlagen, welche in die Zeitkapsel gelegt wurden. Diese bestehen aus einem aktuellen Satz an Euromünzen, Bauplänen, aktuellen Informationen zur OREG und zur EGO, sowie eine aktuelle Ausgabe des Odenwälder Echos. Diese wurde danach für nachfolgende Generationen fest im Gebäude verbaut.

EGO-Vorstandsmitglied Thomas Mergenthaler stellte die Bauweise vor. Um den Effizienzstandard 40 zu erreichen, wird das Gebäude energetisch hochwertig nach den KFW-Richtlinien erstellt. Dies beinhaltet spezielle Anforderungen an die Gebäudehülle sowie die Energieversorgung. Ausgestattet wird das Gebäude mit einer 37 kWp-Fotovoltaikanlage, die zur Eigenstromversorgung dient und an das vorhandene Nahwärmenetz angeschlossen wird. Die Wärmeversorgung erfolgt mit Holzpellets. Diese wird im Zuge der Baumaßnahme nochmals energetisch optimiert und entsprechend ausgebaut. „Das gesamte Haus der Energie mit insgesamt 5000 m² Nutzfläche wird energetisch davon profitieren, da wir die Nutzung fossiler Energieträger somit weitestgehend ersetzen“, so Thomas Mergenthaler. Was auf die anderen Mieter bereits zutrifft, wird auch für die OREG sich als Synergieeffekte herausstellen, stellte Christian Breunig weitere Vorteile vor. Im Hauptgebäude stehen individuell und voll ausgestattete Besprechungszimmer und ein repräsentativer Saal, das Volksbank Atrium, für Veranstaltungen jeglicher Art zur Verfügung.

Wie bei allen vorausgegangenen Infrastrukturmaßnahmen setzt die EGO auf die bevorzugte Einbindung von regional ansässigen Handwerksunternehmen. Christian Breunig sprach in diesem Zusammenhang von einem Handwerkernetzwerk, das aus Mitgliedern der EGO besteht und sich bereits auf der Großbaustelle vor zehn Jahren und danach bei weiteren Bauobjekten bewährt hat: „Insgesamt können wir dank unseres effektiven Projektmanagements von einer Baukostensicherheit sprechen, was von immer größerer Bedeutung ist.“

„Haus der Energie“

Es ist der Mix aus Energieberatung, Architekten, Handwerksbetrieben und den zuständigen Behörden, weshalb die EGO bei dem Standort vom „Haus der Energie“ spricht und damit wirbt, dass „von der Planung bis zur Genehmigung alles unter einem Dach“ vertreten ist. Sinnbildlich für dieses Zusammenspiel steht die gläserne Überdachung, die sich über den kompletten Innenhof erstreckt und so die beiden gegenüberliegenden Gebäudekomplexe miteinander verbindet. Beide Bauten gehen auf die ursprüngliche Nutzung des Geländes zurück, der neuen Erbacher Brauerei, die nach nur wenigen Jahren Inbetriebnahme von der Konzernleitung eingestellt wurde. 2011 erwarb die EGO das Anwesen, um es für den heutigen Zweck umzugestalten. Die Eröffnung als „Haus der Energie“, einem Zentrum für Bau- und Energie-Fragen sowie für Kulturveranstaltungen, fand im Juli 2014 statt.   

Am „Haus der Energie“ entsteht mit dem „Haus der Wirtschaft“ ein neues Gebäude nach KFW-Effizienzstandard 40. Foto: EGO